Sonntag, 31. Dezember 2017

Positver Jahresrückblick 2017

Dieses Jahr ging es mir nicht immer unbedingt nicht so unglaublich super. Aber weil ich nicht will, dass mir 2017 als das totale Liebeskummer-Scheißjahr in Erinnerung bleibt, schreibe ich hier alles auf, was dieses Jahr gutes passiert ist, und lade es hoch, um es zu besiegeln und in Stein zu meißeln. Über Bücher gibt es hier kaum etwas, dafür aber mehr persönliches. (Was ich außerdem rauslassen werde, sind die neuen Freunde, die ich dieses Jahr kennengelernt habe. Ich liebe euch wirklich, aber es sind dann doch ein paar Leute zu viel, und ich weiß außerdem nicht, ob jeder von denen auf diesem Blog erwähnt werden will 😂)

Und bevor ihr euch fragt, ob ich wirklich jedes Datum haargenau im Kopf behalten habe: Jede Menge der Daten musste ich rekonstruieren😂

Do. 5. Januar: Mein 15. Geburtstag
Man wird nur einmal 15, und wenn an dem Tag auch noch die beste Freundin bei einem übernachtet und man mit seinen Freunden ins Jumphouse fährt, muss der Tag einfach cool sein.

Fr. 13. Januar bis So. 15 Januar: Poetry Slam Wochenende auf dem Scheersberg
Bei uns in Schleswig-Holstein liegt die Internationale Jugendbildungsstätte Scheersberg, wo verschiedene Workshops angeboten werden, und jedes mal, wenn da irgendetwas bei ist, was mich interessiert, bin ich dabei. Diesen Januar habe ich dort bei einem Poetry Slam Werkstattwochenende mitgemacht. Ich liebe liebe liebe Poetry Slam, und ich hatte dort im Sommer 2016 schon einmal bei dem gleichen (übrigens extrem coolen) Workshopleiter einen Poetry Slam Workshop mitgemacht. Und weil ich sowohl ihn, als auch Poetry Slam liebe, hab ich mich natürlich dafür angemeldet. Es war einfach mega cool. Auf dem Scheersberg hab ich generell immer extrem viel Spaß, aber wenn man mit drei Leuten, die super drauf sind, bis vier Uhr morgens durchmacht und dabei mehr Insider und verstörende Snapchatstorys entstehen als im ganzen Rest des Jahres zusammen, ist das einfach das beste der Welt😂 (Und dieses wunderschöne Gemälde ist dabei entstanden)

Irgendwann im Februar: „Aussöhnung“ mit einer Freundin
Es war keine richtige Aussöhnung, weil wir uns auch nie zerstritten hatten. Wir hatten ein Jahr lang einfach kaum Kontakt und als sie mich dann gefragt hat, ob wir uns nicht mal wieder treffen wollen, damit sie mir erklären kann, warum sie kaum Kontakt halten konnte, hab ich mich natürlich wie blöd gefreut. Die Gründe sind ein bisschen zu Privat für meinen Blog, aber jetzt weiß ich, was Sache ist und wir haben auch wieder etwas mehr Kontakt.

Fr. 3. März: Ed Sheeran – Divide
Ich liebe Ed Sheeran, also muss ich natürlich auch den Erscheinungstermin seines neusten Albums „Divide“ mit auf diese Liste aufnehmen. Als er es nach seinem von-der-Bildfläche-Verschwunden-Jahr angekündigt hat, bin ich ein kleines bisschen ausgerastet und als die CD dann mit der Post gekommen ist und vor mir eingeschweißt auf dem Esszimmertisch lag, hab ich so gezittert, dass ich es nicht aufbekommen habe und meine Mutter es mir öffnen musste 😂
So viel zu meiner Reaktion im Voraus, es geht um die Musik selbst. Und die ist OH MEIN GOTT, einfach nur genial. Ich mache es bei neuen Alben am liebsten, mich beim hören im dunkeln in mein Zimmer zu legen und auf nichts zu achten, als auf die Musik. So auch hier und ich LIEBE DIVIDE! Für mich ist das definitiv Eds bestes Album, auch, wenn Plus und Multiply natürlich auch großartig sind!

Mi. 5. April und Do. 6. April: Zwei Tage bei der Zeitung
In der Tageszeitung des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages gibt es eine Seite für Kinder, die Kina-Seite, die teilweise auch von Kindern und Jugendlichen selbst gestaltet wird. Seit ich 2014 mein erstes Kina-Seminar auf dem Scheersberg mitgemacht habe, bin ich auch (mehr oder weniger aktiv) dabei. Dieses Jahr, am 7. April ist die Kina-Seite zehn Jahre alt geworden. Um das zu feiern, durften wir Kina-Reporter die komplette Zeitung für diesen Tag gestalten und hatten dafür die beiden Tage vorher Zeit. Einige waren die Redakteure für eine bestimmte Seite, einige haben Interviews geführt und Artikel geschrieben, und zwei haben den Posten der Chefredakteure übernommen und hatten den Überblick über alles. Für mich waren diese zwei Tage besonder schön, weil einer der anderen und ich die beiden YouTuber Fynn Kliemann und Coldmirror (die übrigens meine Lieblingsyoutuberin ist) per Telefon bzw Videochat interviewen durften und einen Artikel darüber geschrieben haben. Das waren zwei unwahrscheinlich schöne Tage, vor allem, weil ich in der Nacht dazwischen bei einer super guten Freundin übernachtet habe, die ich durch Kina kennengelernt habe und leider sehr selten sehe. Hier ist das Video über die zwei Tage

Fr. 07. April bis Do. 13. April: Baden-Württemberg mit meinem besten Freund
Wir beiden haben uns 2016 durch Instagram kennengelernt und haben uns auf Anhieb super verstanden. Diesen April haben wir uns dann das erste Mal getroffen, als ich zu ihm nach Baden-Württemberg gefahren bin. Eine Woche lang haben wir Freiburg unsicher gemacht, den Europapark besucht, sind geskatet und haben einfach die gemeinsame Zeit genossen.

Fr. 21. April: David Garretts Konzert in Kiel
Ich LIEBE David Garrett über alles, er ist meiner Meinung nach einer der besten Musiker überhaupt und ich bete ihn fast an. Umso glücklicher war ich, als ich, nachdem ich Himmel und Erde in Bewegung gesetzt habe, meine Eltern dazu überreden konnte, dass ich zu seinem Konzert darf. Am 21. April ist er in der Sparkassenarena in Kiel aufgetreten und ich kann noch immer nicht ganz glauben, dass ich diesen wunderbaren Mann live gesehen habe. Außerdem ist für mich ein T-Shirt dabei herausgesprungen😂

Sa. 3. Juni: Fluch der Karibik 5
Das einzig gute an diesem Tag war es, dass ich Fluch der Karibik 5 – Salazars Rache gesehen habe. Ich muss ja gestehen, dass ich damals nur mit den PotC-Filmen angefangen habe, weil ich mich nach dem ersten mal Herr der Ringe-gucken total in Orlando Bloom verguckt habe, aber ich bin froh, dass ich sie geschaut hab. Und ich muss glaub ich nicht viel dazu sagen, Fluch der Karibik ist einfach ein Meisterwerk! Und ich habe Teil 5 geliebt!

Di. 20. Juni: Kieler Woche und Poetry Slam
Ich habe an dem Tag die letzte Stunde geschwänzt (war eh nur langweilige Schülerzeitung, ich hoffe, sie lesen das hier nicht, Frau S.), um eine Stunde früher nach Kiel zu fahren. Ich meine, ich wohne doch nicht ne halbe Stunde von Kiel entfernt, um nicht wenigstens einen Tag zur Kieler Woche zu gehen und stattdessen 45 Minuten unnötig in der Schule nichts zu tun 😂 Ich hab mir gerade diesen Tag ausgesucht, weil da abends ein Poetry Slam war, den ich alter Poetry Slam-Fan mir natürlich angesehen hab xD Und vorher bin ich noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen (oder besser gesagt, gefahren, ich hatte mein Pennybord mit), habe eine Schokobanane gegessen und mich dann für zwei Stunden auf die Kaimauer an der Kiellinie gesetzt, bevor ich dann zu dem Slam gegangen bin. Leute, geht zur Kieler Woche! Das ist cool da!😂

Mo. 24. Juli bis Mi. 26. Juli: Drei Tage mit meiner besten Freundin
Nachdem wir uns ein halbes Jahr nicht gesehen hatten, waren diese drei Tage besonders schön. Wir waren zusammen in Hamburg und haben da einen Laden für gebrauchte Filme geplündert, haben einmal bei ihr und einmal bei mir übernachtet, sind abends im dunkeln durchs Dorf gelaufen und haben uns stundenlang unterhalten. Außerdem hat mir der Filme-Laden vier Orlando-Bloom-Filme und Game of Thrones Staffel 1 beschert, was will man mehr?😂


Mo. 7. August bis Fr. 11. August: Besuch von meinem besten Freund
Diesmal hat er mich besucht, und nicht ich ihn. Wir waren am Strand und in der Stadt spazieren, sind ins Schwimmbad gegangen, haben im Garten gezeltet und gecosplayed. Besser geht es nicht.

Sa. 12. August bis Fr. 18. August: Scheersbergakademie Nimmerland
Nachdem er und ich ein paar Tage so zusammen hatten, sind wir auf den bereits erwähnten Scheersberg zur Scheersbergakademie gefahren. Ich war im Jahr davor schon da und habe es so geliebt, dass ich ihn einfach mitgeschleppt hab xD Bei der Akademie gibt es verschiedene Werkstätten (dieses Jahr waren es Poetry Slam, Film und Musik, drei mal dürft ihr raten, wo ich war 😂), in denen wir in der Werkstattzeit arbeiten, und den Rest der Zeit haben wir mit den anderen zusammen verbracht. Klingt vielleicht langweilig, aber es war ungelogen die besten Woche meines Lebens. Nicht nur, dass mein bester Freund und meine beste Freundin beide dabei waren, dort bin ich einfach auf wunderbare und großartige Menschen getroffen und konnte eigentlich den ganzen Tag über alles tun, was mich glücklich macht.

Sa. 16. September: Hamburg mit meiner besten Freundin
Wir beiden sind die absoluten Ober-Potterheads, also mussten wir natürlich zu Primark, die Harry Potte-Aktion mitnehmen. Wir sind beide ziemlich viel Geld losgeworden, aber es hat sich gelohnt. Außerdem habe ich mir an dem Tag endlich die Hufflepuff-Ausgabe von Harry Potter and the Philosophers' Stone gekauft. Hinterher sind wir – was vielleicht seltsam klingt, aber egal – auf dem Friedhof spazieren gegangen (ist tatsächlich angenehm ruhig da 😂) Und na ja, sie ist halt meine beste Freundin, die Zeit mit ihr ist einfach immer schön.

Do. 05. Oktober bis Do. 12. Oktober: Polenfahrt
Dazu habe ich schon einen eigenen Blogbeitrag geschrieben, mein Reisetagebuch für diese Woche. Es war wirklich toll und ich freue mich schon darauf, unsere Austauschschüler nächsten Juni wiederzusehen und ihnen unsere Stadt zu zeigen.

So. 16. Oktober bis Fr. 21. Oktober: Kina-Seminar auf dem Scheersberg
Schon wieder Scheersberg, aber da geht es mir einfach immer am besten. Das bereits angesprochene Kina-Seminar, bei dem ich seit 2014 jedes Jahr mitmache, war dieses Jahr wirklich besonders schön. Okay, vielleicht habe ich es auch besonders genossen, weil es mein letztes (zumindest als Teilnehmerin) war, da ich ab nächstem Jahr zu alt bin. Aber wenn alles glatt läuft, komme ich nächstes mal als Teamerin wieder.

Mo. 30. Oktober und Di. 31. Oktober: Halloween mit meiner besten Freundin
Am 30. ist sie abends zu mir gekommen, wobei das mit den Zügen ziemlich dämlich war, weil am Tag vorher Sturm war und deshalb einige Bahnen nicht ganz planmäßig fahren konnten. Aber als sie dann da war, haben wir uns einen netten Abend mit dem Film „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ gemacht und sind am nächsten Tag in den Wald gegangen, wo wir ein paar Cosplay-Bilder gemacht haben. (Und einen toten Hirsch gefunden haben, was allerdings weniger cool war)

Do. 02. November: Lesebühne „Irgendwas mit Möwen“ in der Pumpe Kiel
Dass ich ein Poetry Slam-Opfer bin, steht definitiv fest. Also laufe ich zu jedem Slam und jeder Slam-Lesebühne in meiner Umgebung. Und das Gute an dieser Lesebühne ist, dass mein Workshopleiter da auftritt. Und ja, ich mag ihn😂

Sa. 25. November und So. 26. November: Soiree bei den Eltern meiner besten Freundin
Die Eltern meiner besten Freundin haben ein Soiree (Abendgesellschaft) veranstaltet und mich auch dazu eingeladen. Jeder der Gäste hat etwas vorgetragen, ich z.B. habe einen meiner Slamtexte gelesen. Anschließend hab ich bei ihr übernachtet und wir haben Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, und Die Insel der besonderen Kinder geschaut.

Do. 14. Dezember: Lesebühne „Irgendwas mit Möwen“ in der Schaubude Kiel
Normalerweise ist diese Lesebühne immer in dem Veranstaltungsort „Die Pumpe“ in Kiel, dieses mal jedoch war sie in der Schaubude (an alle nicht-Kieler: Müsst ihr nicht kennen 😂), und es war genauso cool wie das Mal davor.

Mo. 18. Dezember: Star Wars VIII
Ich habe die Tage vorher fast spoilerfrei überstanden und habe dann „endlich“ (vier Tage nach Kino-Start 😂) den Film gesehen, und er ist einfach nur geil geil geil! (Aber das Ende zerstört mich einfach nur).

Sa. 23. Dezember bis Mi. 27. Dezember: Weihnachten in Berlin
Wir haben Weihnachten dieses Jahr bei meiner Tante und meinem Onkel in Berlin gefeiert. Ich habe das wohl beste Weihnachtsgeschenk bekommen, das ich mir vorstellen kann, die Fanbox zu David Garrett's neuem Album „Rock Revolution“, ich war mit meinem Onkel schwimmen und mit meiner Familie Schlittschuhlaufen und hatte einfach ein paar schöne entspannte Tage.

Sa. 30. Dezember und So. 31. Dezember: Silvester mit meiner besten Freundin
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, und ich schreibe das hier gerade um 23: 46 am 30. Dezember, keine Ahnung, wie morgen (bzw. für euch heute, ich lade diesen Beitrag irgendwann am 31. hoch) wird, aber heute war ein echt schöner Tag. Ich bin zu meiner besten Freundin gefahren, hab mit ihr Plätzen gebacken und Fotos angeschaut, Fluch der Karibik 5 geguckt und endlich mal in Ruhe geredet. Morgen machen wir einfach ein kleines, privates Fotoshooting mit einem Freund von ihr, gucken Filme und feiern abends mit zwei Freundinnen von ihr ins neue Jahr.

Happy New Year und guten Rutsch, ihr Lieben, ihr hört im neuen Jahr wieder von mir, auf dass es besser wird als dieses

Eure Liv💕

Freitag, 29. Dezember 2017

Mein Lesejahr 2017

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und deshalb möchte ich euch mein Lesejahr 2017 vorstellen. Mein Ziel, 40 Bücher zu lesen, habe ich nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Insgesamt habe ich nämlich sogar 50 Bücher gelesen.
Ich werde hier nur die Bücher aufzählen, die ich auch wirklich beendet habe, abgebrochene Bücher lasse ich raus.

Eure Liv💕

Markierungen: 
Monatshighlight
Jahreshighlights

Januar:
  • Biss zum Ende der Nacht (Stephenie Meyer), 5/5 Sterne, bereits 2016 angefangen und Anfang 2017 beedet.
  • Seven Wonders – Der letzte Kampf des Dämons (Peter Lerangis), 5/5 Sterne

Februar:
  • Harry Potter und der Stein der Weisen (J.K. Rowling), 5/5 Sterne, reread

März:
  • Das Silmarillion (J.R.R. Tolkien), 4/5 Sterne
  • Das Haus der Treppen (William Sleator), 4,5/Sterne
  • Harry Potter und die Kammer des Schreckens (J.K. Rowling), 5/5 Sterne, reread
  • Quidditch im Wandel der Zeiten (J.K. Rowling), 4,5/5 Sterne
  • Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder (Jenny Nimmo), 3,5/5 Sterne

April:
  • Die Märchen von Beedle, dem Barden (J.K. Rowling), 5/5 Sterne
  • Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (J.K. Rowling), 5/5 Sterne
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban (J.K. Rowling), 5/5 Sterne, reread
  • Harry Potter und der Feuerkelch (J.K. Rowling), 5/5 Sterne, reread
  • Harry Potter und der Orden des Phönix (J.K. Rowling), 5/5 Sterne, reread

Mai:
  • Harry Potter und der Halbblutprinz (J.K. Rowling), 5/5 Sterne, reread
  • Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (J.K. Rowling), 5/5 Sterne, reread
  • Sommer auf den Hummerklippen (James Krüss), 5/5 Sterne, reread Kinderbuch
  • Gäste auf den Hummerklippen (James Krüss), 5/5 Sterne, reread Kinderbuch

Juni:
  • In Tante Julies Haus (James Krüss), 4/5 Sterne, reread Kinderbuch
  • Zeitreisende sterben nie (Jack McDevitt), 1/5 Sterne
  • Margos Spuren (John Green), 4/5 Sterne

Juli:
  • John Lennon – Die Biographie (Philip Norman), 5/5 Sterne7
  • Haus der Vampire – Verfolgt bis aufs Blut (Rachel Caine), 2,5/5 Sterne
  • Der kleine Hobbit (J.R.R. Tolkien), 5/5 Sterne, reread
  • Beren und Lúthien (J.R.R. Tolkien), 5/5 Sterne
  • Biss zum Morgengrauen (Stephenie Meyer), 5/5 Sterne, reread

August:
  • Biss zur Mittagsstunde (Stephenie Meyer), 4,5/Sterne, reread
  • Biss zum Abendrot (Stephenie Meyer), 5/5 Sterne, reread
  • Biss zum Ende der Nacht (Stephenie Meyer), 5/5 Sterne, reread
  • Whalerider (Witi Ihimaera), 4/5 Sterne
  • Die Auserwählten im Labyrinth (James Dashner), 4/5 Sterne
  • Percy Jackson – Diebe im Olymp (Rick Riordan), 5/5 Sterne

September:
  • Das Biss-Handbuch (Stephenie Meyer), 5/5 Sterne
  • The Fellowship of the Ring (J.R.R. Tolkien), 5/5 Sterne, reread
  • Die zwei Türme (J.R.R. Tolkien), 5/5 Sterne, reread

Oktober:
  • Die Wilden Hühner (Cornelia Funke), 4,5/5 Sterne, reread Kinderbuch
  • Die Wilden Hühner auf Klassenfahrt (Cornelia Funke), 5/5 Sterne, reread Kinderbuch
  • Die Rückkehr des Königs (J.R.R. Tolkien), 5/5 Sterne
  • Biss zum ersten Sonnenstrahl (Stephenie Meyer), 5/5 Sterne
  • Tagebuch eines Vampirs – Im Zwielicht (Lisa J. Smith), 2,5/5 Sterne
  • Tagebuch eines Vampirs – Bei Dämmerung (Lisa J. Smith), 2,5/5 Sterne
  • Forever again – Für alle Augenblicke wir (Lauren James), 4/5 Sterne
  • Die Wilden Hühner – Fuchsalarm (Cornelia Funke), 5/5 Sterne, reread Kinderbuch
  • Wolkenschloss (Kerstin Gier), 5/5 Sterne

November:
  • Warum gibt es alles und nicht nichts? (Richard David Precht), 5/5 Sterne, reread
  • Boy in a white room (Karl Olsberg), 4,5/5 Sterne, als Ebook gelesen
  • Die Wilden Hühner und das Glück der Erde (Cornelia Funke), reread Kinderbuch
  • Night School – Du darfst keinem trauen (C. J. Daugherty)

Dezember:
  • Der Blackthorne Code – Das Geheimnis des Alchemisten (Kevin Sands), 4/4 Sterne
  • Harry Potter und der Gefangene von Askaban – Schmuckausgabe (J.K. Rowling), 5/5 Sterne, reread
  • City of Bones (Cassandra Clare), 4/5 Sterne

Flopp-Bücher 2017

Ich möchte euch in zwei Beiträgen je meine fünf Tops und fünf Flopps meines Lesejahres 2017 vorstellen. Im letzten Post findet ihr meine Tops, und hier dreht sich nun alles um die fünf Bücher, die mich am wenigsten überzeugen konnten. Das Gesamte Lesejahr werde ich erst Anfang Januar hochladen. Zwei dieser Bücher habe ich nicht einmal zu Ende gelesen, weil ich mir das wirklich nicht antun wollte. Bitte denkt auch daran, dass das hier nur meine Meinung ist, wenn ihr zu einem der Bücher eine andere Meinung habt, ist das natürlich okay.


Platz 5: Haus der Vampire – Verfolgt bis aufs Blut
An diesem Buch hat mich vor allem eines genervt: Der Schreibstil. Irgendwie war mir das zu umgangssprachlich und andauernd haben die Figuren „Yeah“ statt „Ja“ gesagt. Außerdem bin ich eine Vampirfreundin, in diesem Buch sind die Vampire allerdings die Bösen. Komplett furchtbar fand ich das Buch nicht gerade, ich möchte auch noch den zweiten Teil lesen und mir dann erst eine feste Meinung zu der Reihe bilden, aber so wirklich begeistert war ich auch nicht.


Platz 4: Tagebuch eines Vampirs – Bei Zwielicht/Bei Dämmerung (Lisa J. Smith) [Doppelband]
Jeder, der die Serien dazu gesehen hat, schwärmt davon, aber weil ich nie Serien gucke, war ich froh, als ich die Bücher kostenlos ergattern konnte, um vielleicht mitreden zu können. Als ich dann angefangen hab, fand ich es anfangs gar nicht so schlecht, aber irgendwann hat es mich nur noch genervt. Elena hat mich auf die Dauer total aufgeregt und die scheinbar so unendlich große Liebe zwischen ihr und Stefano ist kaum rübergekommen. Es wurde zwar gesagt, aber hat sich nicht so angefühlt. Ich habe es beim Lesen die ganze Zeit mit Twilight verglichen (was ja nun zu meinen Lieblingsbüchern gehört), und Bellas Liebe zu Edward konnte ich immer richtig spüren, während ich zwischen Elena und Stefano nichts gefühlt habe. Generell mochte ich auch den Stil und die Darstellung der Vampire nicht. Vielleicht lese ich irgendwann noch mal Band drei und vier, aber erst mal halte ich Abstand von diesen Büchern.

Platz 3: Die Auserwählten in der Brandwüste (James Dashner)
Ich habe Band eins (Die Auserwählten im Labyrinth) gelesen und GELIEBT! Ich war froh, dass ich den zweiten Teil schon da hatte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Voller Begeisterung habe ich dann also weitergelesen und dachte irgendwann einfach nur: „Nein. Jetzt ist genug.“ Nicht nur, dass sich die Geschichte in eine komplett andere Richtung entwickelt hat, als ich mir nach dem ersten Band gewünscht hätte, es war mir auch viel zu brutal und widerlich. Ich mag keine Bücher, bei denen ich mich beim Lesen wirklich grusele und mich im nachts nicht mehr aus meinem Zimmer traue, aber genau so ein Buch war Die Auserwählten in der Brandwüste für mich, so seltsam das auch klingen mag. Zumindest war es das auf den ersten ungefähr 150 Seiten, und von einem Buch, an dem mich schon von Anfang an so viel stört, kann ich mir ansonsten auch nicht viel versprechen, deshalb habe ich es abgebrochen. Und nachdem ich meiner Freundin erlaubt hab, mich zu spoilern, war ich erst recht froh. Ich werde den ersten Band einfach als Buch für sich betrachten und die anderen beiden Bücher ignorieren, um es weiterhin zu mögen.

Platz 2: Zeitreisende sterben nie (Jack McDevitt)
Ich habe dieses Buch von meiner Mutter geschenkt bekommen und fand tatsächlich auch, dass es wirklich interessant klang, obwohl ich mich nie groß mit Sci-Fi Büchern beschäftigt hatte. Und es vermutlich so schnell auch nicht mehr werde. Dieses Buch hat mir alles vermiest. Ich habe mich regelrecht dadurch gequält, weil ich gehofft hatte, dass es besser werden würde. Nicht nur, dass es total unspannend war, auch mochte ich Dave, einen der beiden Hauptcharaktere überhaupt nicht. Die Story selbst war total lahm, nur auf den letzten 100 Seiten wurde es Ansatzweise spannend. Da das Buch ca. 500 Seiten hat, waren also 4/5 des Buches sterbenslangweilig. Ich musste mich durch das Buch durchquälen und habe ewig dafür gebraucht. Ansich wäre es ein guter Anwärter für den Flopp des Jahres, wenn da nicht das Buch wäre, das schlussendlich auf Platz 1 gelandet ist.

Platz 1: Obsidian – Schattendunkel (Jennifer L. Armentrout)
Die gesamte Buchbloggerszene wird mir jetzt den Kopf abreißen, wenn ich das sage, aber ich habe Obsidian so sehr gehasst, dass ich es abgebrochen habe, zwei mal sogar. Das erste mal habe ich es im Sommer 2016 angefangen und nach hundert Seiten abgebrochen, weil es mich nicht so ganz überzeugen konnte. Diesen Herbst habe ich dem Buch dann einen zweiten Versuch gegeben und wenigstens bis Seite 170 ausgehalten. Ich konnte keine der Figuren leiden. Katy ist einfach eine hohle, naive Nuss. Wenn mich ein Typ schlecht behandelt, dann laufe ich ihm doch nicht hinterher wie ein treudoofes Hündchen, sondern gehe ihm aus dem Weg. Und wenn mich nachts im dunkeln, in einer Gegend, in der kurz vorher Verbrechen passiert sind, jemand fragt, ob ich ihm helfen kann, einen Reifen zu wechseln, ich aber ein schlechtes Gefühl habe, was tue ich dann? Richtig, nein sagen, in mein Auto steigen und wegfahren. Katy aber war so dämlich und wollte helfen und ist dann fast umgebracht worden. Solche Hauptfiguren nerven mich einfach komplett an. Auch Daemon hat mich gestört. Der Typ ist einfach ein absolutes Ober-Arschloch. Und bitte schreibt mir jetzt nicht, dass er ja später netter wird, oder was auch mit ihm passieren mag. Jemanden, der sich so benimmt, werde ich später auch nicht mögen können. Ich fange ja auch nicht an, die Leute zu mögen, die mich vor drei Jahren gemobbt haben. Und auch der Schreibstil hat mich irgendwie genervt, es wurde viel zu viel beschrieben und mit irgendwelchen überflüssigen Floskeln gearbeitet. Überhaupt hat mich alles an diesem Buch gestört, von Katys kindischem Verhalten über Daemons Arschlochigkeit bis zu dem ganzen Stil des Buches. Ich hasse diese Geschichte so sehr, dass ich sie garantiert nicht beenden werde und sie für mich definitiv der Flopp des Jahres ist.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Top-Bücher 2017

Ich möchte euch in zwei Beiträgen je meine fünf Tops und fünf Flopps meines Lesejahres 2017 vorstellen und beginne heute mit den Tops. Das Gesamte Lesejahr werde ich erst Anfang Januar hochladen. In diesem Ranking lasse ich meine drei Lieblingsbücher aus, die ich dieses Jahr gerereadet habe. Bitte denkt auch daran, dass das hier nur meine Meinung ist, wenn ihr zu einem der Bücher eine andere Meinung habt, ist das natürlich okay.


Platz 5: Percy Jackson – Diebe im Olymp (Rick Riordan)
Ewig lag dieses Buch ungelesen bei mir herum, nachdem ich es irgendwann mal geschenkt bekommen habe, und nie war ich motiviert dazu, es zu lesen, bis ich so viele positive Meinungen dazu gehört habe, dass ich es dann doch zur Hand genommen habe, und das einzige, was mir zu sagen bleibt, ist: WARUM HABE ICH ES NICHT SCHON FRÜHER GELESEN? In den Sommerferien hatte ich es im Urlaub angefangen und war sofort von dem Humor und der Story begeistert! Leider habe ich Teil zwei noch nicht, will aber unbedingt weiterlesen!


Platz 4: Das Haus der Treppen (William Sleator)
Dieses Buch habe ich mal aus einem Büchertauschschrank mitgenommen, weil ich Cover und Inhalt relativ ansprechend fand, und als ich es dann im März gelesen habe... BÄM! Mega geil! Ich war sofort in der Geschichte drin und wollte auf Teufel-komm-raus wissen, wie es ausgeht! Nur leider habe ich den Fehler gemacht, es mitten in der Nacht anzufangen, und irgendwann, als mir nur noch 50 Seiten gefehlt haben, ist meine Mutter reingekommen und hat das Buch bis zum Morgen einkassiert, damit ich Schlaf bekomme. Was übrigens nichts gebracht hat, weil ich länger wachgelegen hab, weil ich wissen musste, wie es ausgeht, als ich gebraucht hätte, das Buch bis zum Ende durchzulesen😂

Platz 3: John Lennon – Die Biografie (Philip Norman)
Wer mich schon etwas länger verfolgt, der weiß vermutlich, dass ich ein riesiger Fan der Beatles bin. Vor allem John Lennon hat es mir angetan. So sehr, dass ich mir im Mai spontan eine 1000-Seitige Biografie über ihn in der Stadtbücherei ausgeliehen habe. Ich habe zwar eine halbe Ewigkeit für das Buch gebraucht, teils, weil es so dick war, teils, weil ich es mitten in der Klausurenphase angefangen habe, aber das hat mich nicht abgeschreckt. Ich hab wirklich viel neues über John gelernt und ich bin noch faszinierter von ihm, als ich es ohnehin schon war. Übrigens wartet die Biografie einer der anderen Beatles in meinem Regal darauf, dass ich sie endlich lese, nämlich die von Paul McCartney, verfasst ebenfalls von Philip Norman.

Platz 2: Beren und Lúthien (J.R.R. Tolkien)
Ich habe das Gefühl, ich schwärme in jedem meiner Blogbeiträge von Tolkien und seinen Büchern, aber er ist nun mal mein Lieblingsautor. Da überrascht es wohl keinen, dass auch eines seiner Bücher auf meiner Top-Liste steht. Beren und Lúthien, die Liebesgeschichte zwischen dem sterblichen Menschen Beren und der unsterblichen Elbin Lúthien hat Tolkien zwar schon vor einhundert Jahren verfasst und die Geschichte ist auch in dem 1977 erschienenen „Silmarillion“ zu finden. Allerdings ist sie in diesem Jahr von J.R.R. Tolkiens Sohn Christopher Tolkien als extra Buch mit Illustrationen von Alan Lee herausgebracht worden, und was wäre ich für ein Mensch, wenn ich es nicht sobald wie möglich gekauft und gelesen hätte? Einfach mit der Begründung, dass es von Tolkien ist, musste ich es einfach in meine Liste mit aufnehmen.

Und jeeetzt... (Trommelwirbel)
Platz 1: Wolkenschloss (Kerstin Gier)
Ich weiß nicht, wo ich mit dem Schwärmen anfangen soll. Dieses Buch ist, genauso wie Beren und Lúthien, erst dieses Jahr erschienen. Ich habe es mir in den Herbstferien spontan in der Buchhandlung gekauft, nachdem ich es gefühlt überall auf Instagram gesehen habe. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vorher erst ein einziges Buch von Kerstin Gier gelesen habe, nämlich Silber Band 1, und mich kaum daran erinnere. Aber vielleicht ist das auch gut, weil ich Wolkenschloss dann nicht mit ihren anderen Büchern verglichen habe, denn ich habe von total vielen Leuten gehört, dass sie es zwar gut, aber nicht so stark wie die Silber- und die Edelsteintrilogie fanden. Ich jedenfalls habe ziemlich schnell auch mit dem Buch angefangen war wie gefesselt. Ich habe stundenlang einfach nur auf meinem Sessel gesessen, gelesen und die ganze Welt um mich herum ausgeblendet, so gefangen war ich von der Story und den Charakteren. Von allen Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe, ist mir Wolkenschloss auch am allerbesten in Erinnerung geblieben und hat mir am allerbesten gefallen, sodass es für mich nur eine einzige Option gibt: Platz 1 meiner Lesehighlights!

Samstag, 23. Dezember 2017

Rezension: Der Herr der Ringe

Die Neun gehen um. Der Eine Ring, der Herrscherring wurde gefunden, das einzige, der Feind, Sauron, braucht, um ganz Mittelerde in erneute Dunkelheit zu stürzen. Ausgerechnet Frodo, ein kleiner Hobbit aus dem friedlichen Auenland, bekommt diesen Ring von seinen Onkel Bilbo. Er muss ihn tragen und vor den Augen des Feindes verstecken. Nachdem er mit drei Freunden aus dem Auenland nach Bruchtal geflohen ist, wird dort der Entschluss gefasst, dass es nur eine einzige Möglichkeit gibt, den Ring auf Dauer von Sauron fernzuhalten: Frodo muss ihn zerstören, doch der einzige Ort, an dem das möglich ist, ist das Feuer im Schicksalsberg, tief im Land des Feindes, in Mordor. So macht er sich auf diese Reise, zusammen mit seinen Gefährten, den drei anderen Hobbits Sam, Merry und Pippin, der Zauberer Gandalf, die beiden Menschen Aragorn und Boromir, der Elb Legolas und der Zwerg Gimli, ohne Hoffnung, dass die Mission gelingt und ohne Hoffnung, je wieder heimzukehren. Nach Süden, bis nach Mordor, in ständiger Gefahr, von Saurons Spähern entdeckt und verraten zu werden...


Wer sich auch nur fünf Minuten mit meiner Instagramseite und meinem Blog beschäftigt hat, hat vermutlich bemerkt, dass ich einen totalen Herr der Ringe-Knall habe. Wenn ich mich für ein absolutes Lieblingsbuch entscheiden müsste, es wäre dieses. Mittelerde hat mich in seinen Bann gezogen und es gibt für mich nichts faszinierenderes, als Tolkien und die Welt, die er geschaffen hat, samt eigener Mythologie und mehreren Sprachen, die Herr der Ringe-Bücher bilden nur eines von vielen Kettengliedern. Zugegeben, es ist nicht immer leicht, seine Bücher zu lesen, da sein Schreibstil ziemlich kompliziert ist, aber daran kann man sich gewöhnen und ich habe ihn mit der Zeit genauso lieben gelernt wie die Geschichten und Figuren selbst. Es gibt keinen Charakter, den ich nicht mag, weil jeder zu der Geschichte gehört wie eine Kante zu einem Tisch und das Buch zu dem macht, was es ist. Ich liebe es einfach, in dieses Meisterwerk einzutauchen, dass den Grundstein für die moderne Fantasyliteratur gelegt hat, und das meiner Meinung nach jeder kennen sollte.
Ich gebe der Trilogie – wer hätte es gedacht – fünf von fünf Sternen und würde ihr eigentlich liebend gerne zehn von fünf geben!


Titel: Der Herr der Ringe (Band 1: Die Gefährten; Band 2: Die zwei Türme; Band 3: Die Rückkehr des Königs)
Autor: John Ronald Reuel Tolkien
Verlag: Klett-Cotta
Preis: 34, 95 € (Grüne Ausgaben im Schuber, dreibändig)

Dienstag, 21. November 2017

Hin und wieder zurück: Hörspielrezension zu "Der Hobbit"


Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
Weit im Osten liegt der Erebor, der Einsame Berg, voll mit Gold und Juwelen, die den Zwergen gehörten, bevor der Drache Smaug den Berg eroberte und alle Zwerge tötete oder vertrieb. Nur noch dreizehn Zwerge, darunter ihr König Thorin Eichenschild, sind noch übrig, und sie haben sich ein Ziel gesetzt: Den Erebor zurückerobern und den Drachen töten. Dafür brauchen sie einen Meisterdieb, und die Wahl fällt auf Bilbo Beutlin, einen kleinen Hobbit aus dem Auenland, der eigentlich überhaupt nicht aus dem Stoff ist, aus dem Abenteuerer gemacht sind. Nichtsdestotrotz kommt er mit auf die Reise in den Osten, in Begleitung der dreizehn Zwerge und des Zauberers Gandalf. Durch ständige Gefahr geht es, Bergtrolle, tiefe Orkstollen und die Gefahren des Nachtwaldes, doch immer mit der Gewissheit, dass das Schlimmste noch vor ihnen liegt: Ein lebender Drache.

Ich war mir vor dem Schreiben dieser Rezension nicht zu 100% sicher, wie mir dieses Hörspiel gefallen hat, sondern habe meine Meinung erst beim Schreiben selbst gefestigt. Ich kenne schon das Buch zu diesem Hörspiel und es zählt zu meinen Lieblingsbüchern, außerdem ist J.R.R. Tolkien mein Lieblingsautor, also wusste ich schon, welche Story mich erwartet und konnte mich voll und ganz auf alles außen herum konzentrieren.
Ich mochte auf jeden Fall die Besetzung; die Sprecher sind gut gewählt und haben die Figuren passend in Szene gesetzt. Auch das meiste der Musik und die Geräuschkulisse hat mir gefallen, obwohl ich mich nach den Filmen erst mal umgewöhnen musste und es mir Anfangs schwer fiel, mich auf neue Musik einzustellen. Das einzige, was mich an der Musik wirklich gestört hat, war das Lied der Zwerge über den Erebor, Weit über die kalten Nebelberge. Dieses Lied klang für mich eher ein wenig wie die Musik, die auf Mittelaltermärkten gespielt wird und nicht wie ein Lied, das selbst den abenteuerfaulsten Hobbit von fernen Ländern und goldenen Schätzen träumen lässt.
Ich habe mich beim Hören auch öfters daran gestoßen, dass einige Stellen gekürzt worden sind. Diese Momente sind zwar nicht unbedingt ausschlaggebend für den Verlauf der Handlung, gehören für mich aber zweifelsfrei dazu und ich finde es schade, dass sie rausgenommen wurden, auch, wenn das Hörspiel dann länger geworden wäre. Wo z.B. etwas gekürzt wurde, ist während des Aufenthaltes bei dem Pelzwechsler Beorn, im Nachtwald (oder je nach Übersetzung auch Düsterwald genannt) und noch an einigen anderen Stellen.

Alles in allem gebe ich dem Hörspiel vier von fünf Sternen.

Titel: Der Hobbit – Das Hörspiel
Autor: J.R.R. Tolkien
Sprecher: u. A. Martin Benrath, Horst Bollmann, Bernhard Minetti
Verlag: der Hörverlag; Produktion vom WDR
Gesamtlaufzeit: Ca. 4h 30 min
Preis: 19, 95€

Samstag, 4. November 2017

Rezension: Wolkenschloss (Kerstin Gier)

 Das Wolkenschloss ist ein altes Grand-Hotel in den Schweizer Bergen, in dem Schulabbrecherin Fanny Funke aus Achim bei Bremen ein Jahrespraktikum als Zimmermädchen macht. Wenn man von dem unfreundlichen Hotelbesitzer und den zickigen Aushilfszimmermädchen absieht, läuft auch alles ganz normal – bis in den Weihnachtsferien die Gäste für den großen Silvesterball kommen. Eine russische Milliardärsfrau mit einem millionenschweren Diamanten, die Familie eines amerikanischen Textilwarenherstellers, das alte Ehepaar Ludwig und viele mehr. Neben den Schwierigkeiten, die Fanny in ihrer Rolle als Kinderbetreuerin hat, passieren im ganzen Hotel seltsame Dinge. Mysteriöse Diebstähle von Verlobungsringen, verschwundene Kinder und der verboten gutaussehende Tristan Brown, der liebend gerne die Fassaden des Hotels hochklettert. Und was hat es mit der seltsamen Geschichte des Grand-Hotel-Kidnappers auf sich?

Nachdem ich Wolkenschloss bei wahrscheinlich jedem zweiten Bookstagrammer gesehen habe, bin ich total neugierig auf das Buch geworden und habe sofort meine Chance ergriffen, als ich das Buch im Buchladen gesehen habe. Mich haben der Klappentext und das Cover so angesprochen, dass ich auf der Stelle mit dem Buch angefangen habe und meine Erwartungen wurden ungefähr hundert mal übertroffen. Direkt von Anfang an habe ich die Atmosphäre gespürt, die in dem Hotel herrscht und habe mich darin wohl gefühlt. Auch war die Protagonistin Fanny mir von Anfang an sympathisch und hat mich in manchen Situationen an mich selbst erinnert. Überhaupt mochte ich die meisten der Hauptpersonen sehr gerne. Die Storyline war packend und ich wollte das Buch stellenweise gar nicht mehr aus der Hand legen, sondern konnte einfach die ganze restliche Welt ausblenden und mich nur noch auf Wolkenschloss konzentrieren. So etwas macht für mich ein wirklich gutes Buch aus. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist es, dass das Ende ziemlich rasant kommt. Den größten Teil des Buches über hat man diese ruhige und doch spannende Atmosphäre, und dann läuft alles so plötzlich zusammen, dass ich im ersten Moment gar nicht mehr hinterher gekommen bin.
Das Buch konnte mich aber trotzdem so begeistern, dass ich ihm fünf von fünf Sternen gebe.


Titel: Wolkenschloss
Autorin: Kerstin Gier
Verlag: Fischerverlag
Preis: 20,00€

Positver Jahresrückblick 2017

Dieses Jahr ging es mir nicht immer unbedingt nicht so unglaublich super. Aber weil ich nicht will, dass mir 2017 als das totale Liebesku...